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Ethischer Arbeitskodex für zertifizierte Peakstates-Therapeuten
Überarbeitung 1.4
Der folgende ethische Kodex und Prinzipien stellen den Standard dar, dessen Anwendung in seiner Arbeit das ISPS von jedem PeakStates Therapeuten erwartet.
Berufliche Standards
Einverständniserklärung für die «Zahlung nur bei Erfolg» - Honorarordnung:
Das Institut wendet eine Honorarordnung nach dem Prinzip «Zahlung nur bei Erfolg» an, was bedeutet, dass der Therapeut für das Ergebnis seiner Leistung und nicht für seine Zeit, bezahlt wird.
(Aus der Sicht des Klienten ist das eine «Zahlung nur bei Erfolg».)
Therapeuten die vom Institut die Lizenz zur Anwendung unserer Techniken erhalten haben, haben sich auch bereit erklärt diesen Prinzipien zu folgen.
Es mag ein wenig unüblich im psychotherapeutischen Feld sein, aber es hat einige wichtige Vorteile:
- Es regt den Therapeuten zu bestmöglichster Leistung an.
- Es regt den Therapeuten dazu an, zusammen mit dem Klienten klare und realistische Kriterien aufzustellen.
- Es minimiert die Problematik unrealistischer Erwartungen seitens des Klienten.
- Es wirkt dem Problem der unnötigen Verlängerung des Leidens des Klienten, indem er zum «bezahlten Freund» wird, entgegen.
- Es regt den Therapeuten dazu an, den Klienten an andere Therapeuten, die den Klienten heilen können, weiterzuvermitteln.
- Es minimiert die Problematik, dass Klienten vergessen, dass sie jemals ein Problem hatten, nachdem dies verschwunden ist (genannt Apex-Effekt); und
- es ist aus Gesichtspunkten der Ethik zufriedenstellend.
In der einleitenden, ersten Sitzung kommt es zwischen Therapeut und Klient zu einer schriftlichen Vereinbarung über das, was es zu bearbeiten gilt, und welches Ergebnis Erfolg signalisieren würde.
In manchen Fällen legt das Institut für bestimmte Prozesse unverhandelbare Kriterien fest - z.B. wird bei manchen PeakStates - Prozessen garantiert, dass sich entsprechende Empfindungen dieses Gipfelzustands einstellen, oder dass der Süchtige kein Verlangen mehr verspürt, usw.
Werden die vorher festgelegten Kriterien nicht erfüllt (oder neue Kriterien vereinbart), wird der Therapeut nicht bezahlt und verlangt auch kein Entgelt für seiner aufgewendete Arbeitszeit.
(In einigen Fällen ist es möglich, dass Klient und Therapeut eine zeitbasierte Bezahlung vereinbaren, wenn es um Problematiken geht, für die noch kein bekannter Lösungsansatz existiert - jedoch raten wir Basic Level - Therapeuten stark davon ab. Es würde einer Verletzung des ethischen Arbeitskodexes sehr nahe kommen, denn Advanced Level - Therapeuten und solche, die in der Forschung mitarbeiten, wären um einiges besser qualifiziert, mit solchen Problemstellungen umzugehen.)
Das hat zwar zur Folge, dass manche Leute nicht zum Klienten werden und manche Klienten kein Honorar (oder nur einen Teil davon) einbringen werden, und bei unehrlichen Klienten, derjenige zwar seine Leistung erhält, der Therapeut aber dafür nicht bezahlt wird. Dennoch ist diese Form der Honorarordnung nicht unüblich: Es ist tatsächlich ein Standard für viele Geschäftszweige, und so werden solche Probleme bei der Festlegung der Honorare bereits berücksichtigt.
Unsere Absicht ist es das Zertifikat des Instituts zu einem anerkannten Standard zu machen, den Menschen ersuchen (wie ein Markenname mit außergewöhnlich gutem Ruf).
Allerdings, unter manchen Umständen ist diese Honorarordnung nicht möglich oder ungeeignet, z.B.:
- für Zuzahlungen von Krankenkassen (auch wird eine Krankenkasse in aller Regel solche leistungsbasierten Honorarordnungen nicht erlauben)
- wenn der Klient eine der Techniken testen möchte und keine bestimmten Erfolgskriterien hat.
- der Klient einer Ihrer Studenten ist und die Sitzung zu einem Trainingsprogramm gehört oder dieses unterstützt.
Solange bestimmte Umstände tatsächlich den Bestimmungen der Einverständniserklärung für die Zertifizierung widersprechen, und dies dem Klienten klar ist, kann der Therapeut eine Ausnahmezusatzklausel, explizit geltend für den jeweiligen Fall, unter die Vereinbarung mit dem Klienten setzen.
Unsere lizenzierten Therapeuten unterzeichnen einen Abmachung mit dem Institut, dass sie das «Zahlung nur bei Erfolg» - Prinzip mit jedem ihrer Klienten verwenden auch wenn Sie nicht die Techniken des ISPS verwenden (wo es möglich ist). Deshalb sollten nur Therapeuten, die diesen Prinzipien auch gerecht werden möchten, in unser Trainingsprogramm einsteigen; denn sonst wird es ihnen rechtlich nicht möglich sein, unsere gesetzlich geschützten Techniken mit Klienten anzuwenden. (Dennoch würden sie immer noch persönlich davon profitieren, wenn sie sich trotzdem entscheiden würden teilzunehmen.)
Wenden Sie Techniken nur dann an, wenn die Kommunikation gegeben, und der Klient einverstanden ist.
«Ich erkläre mich einverstanden, solche Techniken, mithilfe derer Klienten aus der Distanz geheilt werden können (beispielsweise EFT, aWHH, PCT, etc.), nur mit Einverständniserklärung des Klienten oder dessen Vormund und nur wenn es mir möglich ist, mit dem Klienten zu kommunizieren., anzuwenden.»
Vom Institut zertifizierte Therapeuten verwenden viele State-of-the-Art Techniken, und wie jede andere mächtige Methode, haben diese ihre Grenzen und verfahrenstechnischen Voraussetzungen. Diese Richtlinien wurden erstellt, um sowohl Sicherheits-, als auch ethische Bedenken bezüglich Techniken anzusprechen. (Das gilt für das Institut und auch Entwickler anderer Techniken.)
Erstens ist die Mitarbeit des Klienten erforderlich, um dessen Sicherheit zu gewährleisten.
Deshalb, weil es sein kann, dass man nicht bemerkt, wenn etwas schief läuft, wenn man keine wörtliches Feedback erhält, ist es notwendig, dass der Klient in der Lage ist sie wissen zu lassen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, und evtl. auch Symptome zu beschreiben, sodass Sie ihm helfen oder Hilfe für ihn herbei holen können.
Zweitens können die Techniken unerwartetes und plötzliches Auftreten starker körperlicher oder emotionaler Symptome am Klienten auslösen. Er oder Sie könnten versehentlich verletzt werden, wenn Sie in Tätigkeiten verwickelt sind, die uneingeschränkte Aufmerksamkeit erfordern, wie z.B. das Führen eines Fahrzeugs oder das Benutzen gefährlicher Werkzeuge (Säge, Messer, etc.).
Drittens, weil der Klient keine Ahnung hätte, aus welchem Grund ein Symptom plötzlich aufträte, und dies ihm/ihr unnötige Ängste und Sorgen bereiten, oder eine unnötige Notlage oder langfristige medikamentöse Eingriffe verursachen könnte.
Zu diesem Zeitpunkt, gestatten wir die Verwendung von DPR, wegen dessen hoher Nützlichkeit und erwiesenermaßen geringen Risiken, ohne diese Einschränkungen. Dennoch, empfehlen wir, aus oben aufgeführten ethischen und Sicherheitsgründen, sehr, dass DPR, wenn möglich, nur angewendet wird, wenn das Gegenüber anwesend ist und dessen Erlaubnis vorliegt.
Ethischer Kodex
Trainer, Praktizierende und Trainierende des Instituts für das Studium von PeakStates erklären sich einverstanden, den folgenden ethischen Kodex zu befolgen: «Ich erkläre mich einverstanden die Prinzipien des ISPS zu akzeptieren, sie zu bestreben und den im folgenden beschriebenen, ethischen Arbeitskodex hochzuhalten.»
Praktizierende, die sich diesem ethischen Kodex verpflichtet haben, werden unter folgendem Link aufgelistet: "Find Trained Therapists". Eine Liste deutschsprachiger Therapeuten finden Sie unter «weitere Therapeuten».
Der folgende ethische Kodex ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Jim Morningstar und seinen Kollegen der «Internationalen Breathwork Training Allianz». Wir haben die Richtlinien leicht abgeändert, um sie dem Institut für das Studium von PeakStates anzupassen. Der Originaltext kann auf http://breathworkalliance.org/form_1.htm eingesehen werden. Unser Dank geht an Jim, für seine Freundlichkeit, uns zu ermöglichen, sein Werk zu verwenden und zu ändern.
1) Eignung des Klienten
- die Fähigkeit des Klienten, Traumaheilung anzuwenden und gesundheitsfördernd zu integrieren,
soweit wie möglich herzustellen
- nicht wegen Rasse, Ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung, Alter
oder äußerem Erscheinungsbild zu diskriminieren.
2) Vertrag mit dem Klienten
- Eindeutige Verträge, bezüglich der Anzahl und Dauer und finanzieller Belange, mit dem Klienten
zu erstellen.
- Eindeutige und klare Grenzen zu setzen und die mögliche Verwendung von körperlicher
Berührung zu vereinbaren.
- Meine Fähigkeiten in erster Linie zum Nutzen des Klienten einzusetzen, anstatt einzig zur
finanzielle Bereicherung.
- Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten des Klienten und der Aufzeichnungsinhalte der
Sitzungen zu gewährleisten.
3) Kompetenz des Praktizierenden
- Meine Arbeit im Rahmen meiner beruflichen Kompetenz, meines beruflichen Training und
meiner Fachkenntnis auszuüben, dies meinen potentiellen Klienten verständlich zu machen, und
keine unhaltbaren Behauptungen bezüglich meiner Dienste aufzustellen.
- die Techniken, die ich anderen anbiete, praktizierend, meine persönliche Entwicklung
fortzusetzen, gleichzeitig Leidenschaft und Ehrfurcht für meine Berufung zu nähren und meine
Arbeit und persönlichen Bedürfnisse stets in gesundem Gleichgewicht zu halten.
- Betreuung und Rat zu ersuchen, falls notwendig.
«Sollten sich durch den Klienten psychologische, medizinische, rechtliche oder andere relevante Sachverhalte ergeben, die sich außerhalb der Möglichkeiten des PeakStates Therapeuten bewegen, wird der Therapeut eine Überweisung zu einem entsprechenden Anbieter gewährleisten oder den Klienten zu entsprechenden Quellen leiten.»
4) Beziehungen zwischen Praktizierendem und Klienten
- Gesunde, angemessene und professionelle Grenzen zu setzen und zu erhalten, die Rechte und
Würde derer, denen ich diene, respektierend.
- Davon Abstand zu nehmen, meinen Einfluss dazu zu gebrauchen, meine Klienten auszubeuten
oder zweckentfremdete Macht über ihn/sie auszuüben.
- Davon Abstand zu nehmen, meine berufliche Praxis zur Verbreitung meiner persönlichen,
religiösen Ansichten zu gebrauchen.
- Von jeglichem sexuellem Umgang oder Belästigung Abstand zu nehmen, selbst wenn dies durch
den Klienten eingeleitet oder begrüßt werden sollte.
- Klienten mit Informationen über die Vernetzung der Community, Bildungsquellen und
ganzheitlichem Lebensstil zu versorgen, falls diese damit einverstanden sind und dies nur
innerhalb meines Kenntnisstandes.
- Klienten zu geeigneten Ressourcen weiterzuleiten, wenn sich durch den Klienten Sachverhalte
oder Probleme ergeben, die jenseits meiner fachlichen Kompetenzen liegen.
5) Beziehungen zwischen Praktizierenden
- Gesunde Beziehungen zu anderen Praktizierenden zu erhalten und zu nähren.
- Anderen Praktizierenden, von denen ich glaube, dass sie verfehlt haben, eine oder mehrere
Prinzipien zu befolgen, konstruktives Feedback zu geben. Falls dies die Angelegenheit nicht
ausreichend klären sollte, zum Schutze des Klienten Rat bei dem am meisten geeigneten
Berufenen und/oder Zivilbehörden meiner Region zu ersuchen.
Prinzipien des ISPS für PeakStates Therapeuten
Verpflichtung
Positive Beachtung und Aufmerksamkeit ist einer mächtigsten therapeutischen Heilungsfaktoren. Therapeuten des Instituts für das Studium von PeakStates (ISPS) verpflichten sich einer Haltung von bedingungsloser Liebe und positiver Beachtung und Aufmerksamkeit für den Klienten, gegenüber sich selbst und anderen Praktizierenden.
Verantwortung
- Die Techniken des ISPS, und Traumaheilungstechniken im Allgemeinen, sind
Methoden der Selbstheilung und des Erlangens von mehr Selbstbestimmung und -verantwortung.
Ein ISPS-Therapeut muss seine Klienten über die Notwendigkeit der eigenen Motivation und das
Annehmen der Selbstverantwortlichkeit für ihren persönlichen Prozess der Transformation
informieren.
- Praktizierende des ISPS verschreiben sich stetem persönlichem Wachstum und spiritueller
Entwicklung, sich um ihren Körper, ihren Geist, ihre Gefühle und ihre Seele sorgend.
Hingabe
Die Therapeuten verpflichten sich sowohl dem höchsten Wohl ihrer selbst und anderer, als auch dem Wohl des Planeten, seiner Ganzheit und dem Frieden.
Inklusivität
- ISPS-Therapeuten diskriminieren nicht auf Grund von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit,
Geschlecht, Religion, Sexueller Orientierung, Alter und äußerem Erscheinungsbild.
- Eine Mitgliedschaft im ISPS soll getragen sein von Inklusivität, soll inspirierend sein
unterstützen, die höchsten Absichten des kollektiven Bewusstseins der PeakStates und
Traumaheilungs-Community reflektierend.
Höchstleistung
- Sich als Therapeut des ISPS zu verstehen, bedeutet für uns auch, das notwendige Training zu
erhalten und fortwährend in die Community von PeakStates-Therapeuten involviert zu sein.
- Therapeuten des ISPS verpflichten sich der Höchstleistung, sowie fortgeführter Weiterbildung
und Beaufsichtigung und Betreuung zum Zwecke der beruflichen Kompetenzerweiterung.
Gegenseitigkeit
Ein Therapeut des ISPS nimmt ehrliches, konstruktives Feedback von Kollegen im Rahmen gegenseitigen Einvernehmens, also z.B. im Rahmen von Trainings, Konferenzen, Meetings, Austauschen, etc. an und bietet dies ebenso an.
Integrität
PeakStates- und Traumaarbeit bringt persönliches Wachstum und erweiterte Bewusstseinszustände mit sich, und erfordert ein hohes Maß an menschlicher Integrität, das Wohl des Klienten in höchster Priorität haltend.
Achtung
Die Werte der ISPS-Therapeuten werden ausschließlich im Kontext der Achtung der Heiligkeit des einzigartigen, individuellen Prozesses des Klienten und der Ehrfurcht vor seinem Recht, seine Werte selbst zu bestimmen, weitergegeben.
Revision History
1.3. 28. Oktober 2008: Paragraph zum Abschnitt «Zahlung nur bei Erfolg» hinzugefügt, und etwas die Reihenfolge verändert, um dieses Prinzip in den Vordergrund zu stellen. Außerdem wurde eine Ausnahmeklausel für DPR bei der Anwendung der Richtlinien für das Heilen aus der Distanz ergänzt.
1.2. 4. Februar 2007: Einverständniserklärung, Techniken nur mit der Einverständnis des Klienten und wenn die Kommunikation möglich ist, anzuwenden.
1.1. 16. August 2006: Erste Veröffentlichung.
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